Das himmlische Licht/La luce divina

Gedichtzyklus/Ciclo poetico



Das himmlische Licht

Kamerad, Sie sitzen in Ihrem Zimmer allein, unter Menschen schweigen Sie still.
Aber ich weiß meine stummen Kameraden hunderttausend
auf der Welt, zu denen ich reden will.

Wir waren noch klein, da erhob zu uns die Erde ihr bergiges
Schmerzensgesicht,
In unsre Zehen bebte fernes Geländ, von Sturz und Strudel
ums Licht.

Die Menschen in schlaffer Geilheit und träg liebten die
Erde nicht mehr,
Aber die Erde schrie, wir hörten sie nicht, und sie donnerte
Zeichen her.

O mein Freund, glauben Sie nicht, was ich Ihnen sagen
werde, sei neu oder interessant.
Alles, was ich Ihnen zurufe, wissen Sie selbst, aber Sie haben
es nie aus rundem Mund laut bekannt.
Sie haben es zugedeckt. Ich will Sie erinnern.
Ich will Sie aufrufen.
Denn Gott rief die Erde für uns alle auf.
Seine Stimme hauchte aus dem Untermeer Vulkan, der
in der Südsee in die Luft flog.
Die kleine Kraterinsel Krakatao stieß den brennenden Atem
Gottes aus der Erde.
Explosion. Der Ozean spritzte über die Erde, unvergessen
in dreißig Menschenjahren.
Neues Menschengeschlecht, und das Jahrhundert war lang
zu Ende.
Aber aus dem Pacific brannte der Feuerwind des Krakatao in unsere Herzen.


La luce divina

Compagno, Lei siede nella Sua stanza solo, in mezzo agli uomini rimane in silenzio.
Ma io so, miei muti compagni centomila al mondo a cui voglio parlare.

Eravamo ancora piccoli quando la terra alzò il suo dolente volto montuoso verso di noi,
nelle nostre dita tremò terreno lontano, di crollo e di vortice intorno alla luce.

Gli uomini in fiacca lussuria e inerti non amavano più la terra,
ma la terra gridò, non la udimmo e mandò segnali di tuono.

Oh, amico mio, non creda che ciò che Le dirò sia nuovo o interessante.
Tutto ciò che Le grido acclamando, lo sa bene, ma non l'ha mai professato a gran voce.
L'ha occultato. Glielo voglio rammentare.
Voglio esortarLa.
Perché Dio esortò la terra per noi tutti.
La sua voce bisbigliò dai fondali marini vulcano che saltò in aria nei mari del Sud.
La piccola isola craterica Krakatoa emise dalla terra l'alito bruciante di Dio.
Esplosione. L'oceano spruzzò sulla superficie terrestre, memore per trenta anni umani a venire.
Nuova stirpe umana, e il secolo era finito da tempo.
Ma dal Pacifico il vento affocato del Krakatoa avvampò i nostri cuori.
(la traduzione è mia)


Geburt

Vor unsrer Geburt, in der grünen Südsee platzte die Erde
und das Wasser,
Tausend Menschen saßen wie Schnecken auf großen Blättern
in Hütten und versanken keuchend.
Vor Marseille fielen die roten Schiffe um, das Meer schlug
vom Mond herab.
Die Dampfer schnurrten in den Abgrund, lächerliche Insekten.
Als wir geboren wurden, zog Feuer durch die Luft.
Die Schwärme des Feuers flogen um die Erde.
Wehe, wer nicht sehen wollte!
Tausend Menschen, stillhockende Schnecken, waren zu Staub
zerplatzt.
Die Tage erblichen für die glühenden Abende.
Die Nächte schwangen rote Palmblattflammen über Berlin,
Die Abende waren gelbe Tiere über die Friedrichstraße.
Berlin, aus spitzen Plätzen, grauen Nebenstraßen, quoll das
Blau der Vulkane.
Die Frauen waren alle allein, die Männer reckten sich auf,
Die Schenkel liefen durch Berlin, heiße Haarberge bogen hoch.
Die Sonne ging immer unter. Die Abendstrahlen, heiß,
quollen aus den Männern.
Die Häuser waren kalkig und bleich. Durch dunkle Zimmer
wankte die Stadt, die Blinde.

Wir wurden geboren, Strahlenlicht kreiste abends über unseren Mündern,
Grüne Südsafthügel hingen vom Mond über uns,
Wir rissen unsere Augen von unserem Blut auf.
Der Himmel flog über alle Straßen der Stadt.
In der Vorstraße aus Zaun und Stein wartete die grauhaarige
Mauerdirne auf die Soldaten.
Wir wußten, daß es andere Länder gibt.
In möblierten Zimmern sannen russische Stirnen über Bombenattentaten.
In den Varietés wurden die fünf englischen Puppenmädchen
geliebt.
Die Menschen sitzen in schwarzen Röcken, essen und werden
alt.
Am grünen Kanalufer schleppt man Leichen auf den
Asphalt.
Die hohlen Häuserwände waren lose und grau.
Kamerad, Sie liefen die Straße auf und nieder, Sie waren
blaß vor dem heiligen Panoptikumsbau.

Aus dem müßigen Durchhaus der ganz Erwachsenen schoben
frisch geschminkt weiße Weiber mit dicken Bäuchen.
Reisende in alten Bärten bebten betäubt vor Büchern und
verklebten Photographien.
Drüben: starre Inseln in Sonne, Bäume auf gelbem Kies,
Bänke, selige Hotels.
Unter den Linden gingen die verschleierten Ausländerinnen
mit den frierenden kleinen Hunden.
Kamerad, Sie liefen bleich tauchend bis zum Durchhaus,
weihevoll.
Die Friedrichstraße fiel zu Boden. Abendherzen im Strahl
schwebten auf Nebengassen.

Die Luft stand mit Sternen in Ihnen, der Tag war noch hell.
Die Menschen waren dick und rauchten Zigarren.
Niemand sah sie an.
Die Stadt schwebte, es war still im Abendbrand, die Häuser
zerfielen unten.
Die Menschen gingen schwer.
Kamerad, Sie waren allein. Niemand hatte das Licht gesehen.
Um die Erde sprühte der südliche Schweiß des Vulkans.
Niemand sah. Berlin schmatzte rollend.

Es war nicht mehr Licht durch buntes Abendglas,
Nicht mehr Fackelwogen hinter Spielpapier:
Flammenschirme vom Himmel bogen um unseren Kopf.
Die Luft schmolz im langen Lichtwind übers Feld,
Drunten lag der harte Sand rötlich wie geteretener Mob.
Wir heulten ins Grüne übers Tempelhofer Feld.
Vor schwarzen Fensterschwärmen der schweißigen Hinterhauswände
Stießen wir unsere Flugdrachen hoch in die Windfarben
und sogen den Glanz.
Berlin, Ihr dachtet an Geld.

O Kleinstädte der Welt, über Euch tropften die Farben
alle Abend, ehe Silber und Blau kam.
Kamerad, Ihr Jungenhaar zackte schwarze drohende Felsen
über den gepfeilten Brauen.
Sie haßten den blassen Schimmel der schlaffen Hausdächer.
Wir kannten uns nicht.

Ich rannte gefräßig umher, blond unter Papierlaternen zum
Lärmplatz. Gläserne Lichterkränze. Greise Zauberclowns
schrien in goldene Papp-Trompeten.
Ich nahm meine dunkle Schwester, zarte Knöchel, in die
feuchte Ringkämpferbude.

Damals liebte ich sie so.
O wären wir ausgerückt!
Wir saßen in verdorrten Halbgärten. Soldaten tranken aus
Bierseideln.
Wir sahen durch grüne Stuhllehnen auf hölzerne Karussells.
Vor alten Frauen in Würfelzelten zerfransten sich gegossene
Glasvasen.
Wir griffen unsere Hand zum letztenmal. Wir warteten.
O vielleicht stand das feurige Licht gleich an unserer Haut:
uns allen!

O wir wußten alles. Die grüne Farbe glänzte am Wirtshausstaket
Einmal gab es wohl Zeiten, da grünten die Frühlinge so
fett).
Es war alles für uns und für die anderen gemacht,
Aber früher waren die Tage dumpf und grau, und dies
galt als Pracht.
Wir sahen uns an, hinter ihren Augen braun und im vierzehnten
Jahr
Schwamm Hingabe, wie Blutstropfen rollte ihr Lächeln
zum Hals, weil das neue Licht um uns war.

Die Buden kreischten, eine Tombola knarrt, rote Dienstmädchen
träumen selig und taub,
Wir wußten, so war früher ein Fest, bald stehn hier Häuser
in steinernem Staub.
Warum sieht niemand das Licht? Um uns ist das Licht.
Die Erde stößt leuchtende Brunnen empor,
Glutlöcher im Himmel, brennende Riesenschornsteine von
Glas, Lichtsturzstufen herab wie eines Wasserfalls strahlendes Rohr.
Wie Pilze klein verwittern grünliche Buden um Limonadenlicht
und lärmfarbenes Früchte-Eis.

Wir beide waren sprießende Wälder, wimmelnde Erdteile
in Himmel und Licht, um unsere Glieder floß das helle
Meer. Wir waren uns fremd. Wir wirbelten tief durch
blaue Lichtkugeln im Kreis.
O neue Zeit! Zukunft! Preiselbeerrote Feierlichkeit! O Preis!


Nascita

Prima che nascessimo, nei verdi mari del Sud scoppiarono la terra e l'acqua,
migliaia di uomini sedettero come lumache su grandi foglie nelle capanne
affondando ansimanti.
Davanti a Marsiglia si rovesciarono le navi rosse, il mare cadde dalla luna abbacchiato.
I battelli a vapore ronzarono nell'abisso, insetti ridicoli.
Quando nascemmo passò il fuoco nell'aria.
Gli sciami di fuoco volarono intorno alla terra.
Guai a chi non ha voluto vedere!
Migliaia di uomini, lumache accovacciate in silenzio, si ridussero in polvere.
I giorni impallidirono per le sere infuocate.
Le notti sventolarono fiamme rosse di foglia di palma su Berlino,
le sere furono bestie gialle sulla Friedrichstraße.
Berlino, da piazze appuntite, grigie strade secondarie, sgorgò il blu dei vulcani.
Tutte le donne furono sole, gli uomini si drizzarono,
le cosce corsero per Berlino, montagne roventi di peluria s'inarcarono verso l'alto.
Il sole un eterno tramonto. I roventi raggi serotini sgorgarono dagli uomini.
Le case furono calcaree ed esangui. Per stanze oscure andò barcollando la città, la cieca.

Nascemmo, un fascio di luce nel vespero volteggiare sulle nostre bocche,
verdi colline di succo australe pendettero dalla luna su di noi;
spalancammo gli occhi del nostro sangue.
Il cielo volò per le vie della città.
Nella strada davanti di recinto e di pietra la sgualdrina al muro, dai capelli grigi, aspettò i soldati.
Sapemmo che c'erano altri paesi.
In camere ammobiliate fronti russe escogitarono attentati.
Nei varietà le cinque pupe inglesi furono amate.
Gli uomini vestiti di nero siedono, mangiano e invecchiano.

Lungo la sponda verde del canale si trascinano cadaveri sull'asfalto.
Le pareti cave delle case si staccarono grigie.
Compagno, Lei corse avanti e indietro per la strada, esangue di fronte al sacro edificio panottico.

Dall'androne ozioso di adulti maturi spinsero bianche comari, panciute, truccate di fresco.
Viaggiatori con barbe antiche tremarono frastornati davanti a libri e fotografie incollate.
Dall'altra parte: isole irrigidite al sole, alberi sulla ghiaia gialla, panche, alberghi beati.
Straniere velate camminarono lungo la Unter den Linden con i cagnolini tremanti di freddo.
Compagno, corse inondato dal pallore fino all'androne, in tutta solennità.
La Friedrichstraße cadde a terra. Cuori vespertini nella folgore fluttuarono su strade secondarie.

Lei fu avvolto nell'aria stellata, il giorno ancora chiaro.
Gli uomini grassi fumarono sigari.
Non li guardò nessuno.
La città fluttuò, non un rumore nell'incendio serotino, le case caddero a terra a pezzi.
Gli uomini camminarono con incedere pesante.
Compagno, fu solo. Nessuno aveva visto la luce.
Intorno alla terra sprizzò il sudore australe del vulcano.
Nessuno vide. Berlino biascicò a ghiotti bocconi rotondi.

Non trasparì più la luce dal policromo vetro crepuscolare,
non più l'ondeggiare di fiaccole dietro carta da bricolage:
scudi di fiamme s'inarcarono come le volte del firmamento intorno al nostro capo.
L'aria si sciolse nel vento di luce sopra il campo,
in basso la sabbia dura giacque rossastra come folla calpestata.
Urlammo gemendo nel verde sul Tempelhofer Feld.
Davanti ai neri nugoli di finestre, delle pareti sudate dei retrocasa,
lanciammo i nostri aquiloni aerei in alto nei colori del vento suggendo i barbagli di luce.
Berlino, Voi pensanste al denaro.

Oh, cittadine del mondo, tutti i colori gocciolarono sera su di voi, prima che sorgesse il blu argentato.
Compagno, la Sua chioma giovanile dentellò nere rocce minacciose sulle sopracciglia saettate.
Lei odiò l'esangue muffa dei tetti flosci delle case.
Non ci conoscevamo.

Corsi tutto intorno vorace alla piazza d'armi, biondo sotto lanterne di carta.
Vitree corone di luci. Clown magici incanutiti urlarono in trombette
di cartone dorate.
Presi la mia scura sorella, caviglie delicate, nella baracca umida dei lottatori.

A quel tempo li amai cotanto.
Oh, ci fossimo messi in marcia!
Sedemmo in semigiardini inariditi. Soldati bevvero da boccali di birra.
Vedemmo attraverso schienali verdi delle sedie su caroselli di legno.
Davanti a vecchiarde in tende cubiformi si sfrangiarono vasi di vetro annaffiato.
Ci prendemmo per mano un'ultima volta. In attesa.
Oh, chissà se tosto sentimmo la luce ardere la pelle: la nostra pelle!

Oh, sapevamo tutto. Il verde colore risplendette vicino alla staccionata della taverna
(un tempo ci furono volte in cui le primavere verdeggiarono rigogliose).
Tutto fatto per noi e gli altri,
ma prima i giorni, cupi e grigi, passarono per gloriosi.
Ci guardammo, dietro i loro occhi castani, e a quattordici anni,
nuotò la devozione, come stille di sangue il loro sorriso rotolò fino al collo,
perché fummo circonfusi di nuovo splendore.

Le baracche cigolarono, una tombola scricchiolò, rosse fantesche sognano beate e sorde,
sapevamo, così prima ci fu una festa, presto qui sorgono case in polvere di pietra.
Perché nessuno vede la luce? La luce ci avvolge.
La terra scaglia in alto le sorgenti luminose,
fori di brace nel firmamento, camini giganti di vetro avvampano,
gradini sfavillanti che scendono giù a precipizio come la canna raggiante di una cascata d'acqua.
Baracche verdastri rimpiccioliscono come funghi in decomposizione intorno alla
luce alla limonata e al gelato alla frutta variopinto di suoni.

Noi due fummo foreste in germe, continenti brulicanti
nel cielo e nel bagliore, il mare limpido fluì intorno alle nostre membra.
Estranei l'uno all'altro. Turbinammo in circolo nella profondità di sfere che riverberano d'azzurro.
Oh, nuova epoca! Futuro. Festeggiamento rosso mirtillo! Oh, premio!
(la traduzione è mia)

Das Licht

Vom gelben Himmel rollte ein funkelnder Treibriemen durch
Yokohama: heut abend sind die bunten Leuchtstraßen
matt.
Schmale Sterne der hellen Nacht gehen hinter Fabriken
auf.
Europa tanzt wie ein brauner Hund vorm Mond. Gelbe
Menschen kommen in schwarzen Röcken wie aus einem
Jungfrauenbad.
Paris, wilder Lanzenschein, wenn das Gitter des Luxembourg
aus dem Garten der Erde aufsprüht:
Einsiedler kochen Gold auf dem heiligen Berg, die Menschen
schaukeln in großen Betten, von Afrika wehen weiße
Tücher durch Palmenufer her.
O helle Himmelssäge hinein nach London, wie ein Bergwerk
liegt die Stadt unterm fallenden Licht, Diamanten
über den Gitterluken der Bank von England, o roter Tower
in Whitechapels Schweiß, sechstausend Mann morgens fünf
in den Docks, drüben die Felsen des Kaplands, Nigger
brechen in die Knie.
Es floß aufkochend flammengrün durch Petersburg, Kiew,
Nischny, Odessa,
Mondgoldene Kathedralen im Schlamm, unter Euch Moskau
bebt wie ein roter Menschenwald von vielen Glocken,
o runde Dächerblüten,
Mauern weich wie Bärte hinauf für die Menschen,
Hoch von Spitzen und Kugeln grünes Fliehen über kupfernen
Tag.
Boston, Chicago, über nackte Arme und Zylinderhüte hin
zischt das Licht wie Riesenfunken von elektrischen Schnellbahnen,
Über San Franciscos Hotelgebirge leicht und hoch hinüber,
durch Kulistädte, Ghettos, Spiegelschein in Fahrstuhlschachte,
o Nimbus, Seligkeit, Frühling.
Halt!
Still und grell durch die donnernden Eisenschatten der
Brücke New York.

Wir liefen unbekannt durch die weit klappernde Friedrichstraße.
Berlin, hinter schmalen grauen Asphlatgassen flog das rote
brennende Fenster himmelsoben zu uns her, o unsere
Herzen!
Nachmittags halb fünf, ein Wind ging kurz herüber, häuserleuchtend.
Die Zeit war neu.
Fliegende Zeichen, Himmelslichter neue Häuser zu bauen
Sonnentürme,
Sterndächer, Berlin noch feucht, Gottesstadt, schwebend,
gläsern hinauf.
Milde Himmelshand, ruhigste Palmglut, herunter zu uns
über Schornsteinfassaden.
O Südseeblut, getrieben zu unserm Blut.
Aber wartet Ihr noch? Wir sehen uns um, Kamerad, (Wir
kennen uns nicht!) bleich, stehenden Herzschlags, niemand
merkt was.
Worauf wartet Ihr noch? Was habt Ihr zu denken?
Halt, Ihr wollt bummeln, schachern, Frauen bepaaren, Ihr
werdet essen, lesen, Nachrichten hören, Ihr zählt Eure
Stunden:
Aber die neue Zeit ist da. Ihr saht nicht das Licht durch
das feurige Fenster der Erde!

Die Menschen schwitzen blind. Die Dächer rollten auf in
Angst und sanken zurück.
Die Fenster troffen dunkel trüb,
Die Häuser blähten löckerig Teigwände.
Menschen, Ihr lagt in den Städten wie gärende Wasserpflanzen,
Der Wind schoß über die Menschen, sie trieben scheppernd
nach Geld,
Der Fächer des Himmels, in sieben Gluten, schlug auf, sie
rückten die schwarzen Hüte, mit zugewachsnem Aug,
angesoffen und dick.

La luce

Dal cielo giallo rotolò giù una cinghia di trasmissione sfavillante
per Yokohama: questa sera le vie di luce policroma sono opache.
Misere stelle della notte chiara sorgono dietro le fabbriche.
L'Euoropa danza come un cane marrone davanti alla luna.
Uomini gialli giungono vestiti di nero come da un bagno di vergini.
Parigi, barbaglio furioso di lance, quando il cancello del Lussemburgo
spruzza dal giardino della terra:
eremiti cuociono oro sulla montagna sacra, gli uomini si cullano
dentro grossi letti, di là dall'Africa sventolano panni bianchi
tra le palme sulla riva.
Oh, saracco della luminosa volta celeste, indentro a Londra, la città
giace come una miniera sotto la luce cadente, diamanti
sopra le fessure del cancello della Bank of England, oh, tower rossa
nel sudore di Whitechapel, seimila uomini di mattina alle cinque
nei docks, dall'altra parte gli scogli della Colonia del Capo, negri
cadono a pezzi in ginocchio.
Per Pietroburgo, Kiew, Nischny, Odessa, un fluire ribollente verde fiamma,
cattedrali dorate dalla luna nel fango, sotto di Voi Mosca
trema come una rossa selva umana di tante campane,
oh, tondi petali dei tetti,
muri soffici come barbe innalzati per gli uomini,
al di sopra di vette e di sfere verde fuggire attraverso il giorno ramato.
Boston, Chicago, sopra braccia nude e cappelli a cilindro
la luce sibila come enormi scintille di ferrovie elettriche,
sulle montagne di alberghi di San Francisco, leggero e verso l'alto,
passando per le città dei coolie, ghetti, barbaglio di specchio nella tromba dell'ascensore,
oh, nimbo, beatitudine, primavera.
Fermi!
Silente e stridulo attraverso il fragore rombante delle ombre di ferro del ponte
di New York.

Corremmo sconosciuti per la Friedrichstraße strepitante in ogni dove.
Berlino, dietro stretti vicoli asfaltati grigi volò sino in cielo verso di noi
la rossa finestra si accese divampando, oh, i nostri cuori!
Di pomeriggio, quattro e trenta, un vento soffiò da questa parte,
rischiarando le case. Nuova epoca.
Segnali volanti verso di noi dagli archi rotondi del firmamento.
Segnali lievi, luci del cielo per costruire nuove dimore
torri di sole,
tetti di stelle, Berlino ancora umida, città di Dio, fluttuante,
di vetro verso l'alto.
Mano soave del firmamento, brace smorzata della palma, scende da noi
lungo le facciate delle ciminiere.
Oh, sangue dei mari del Sud, sospinto al nostro sangue.
Ma state ancora aspettando? Ci guardiamo intorno, compagno,
(non ci conosciamo!) esangui, del battito del cuore che si ferma,
nessuno nota niente.
Che cosa state ancora aspettando? Che avete da pensare?
Fermi, Voi volete andare in giro vagabondando, trafficando, facendo accoppiare donne,
Voi mangerete, leggerete, ascolterete notizie, Voi contate le ore:
ma è giunta la nuova era. Voi non vedeste la luce dalla finestra infuocata della terra!

Gli uomini sudano ciecamente. I tetti si arrotolarono sgomenti
e caddero all'indietro.
Le finestre grondarono tenebrose e torpide,
le case gonfiarono mollemente pareti di pasta.
Esseri umani, Voi eravate distesi nelle città come piante acquatiche in fermento,
il vento sferzò a fuoco coloro che andavano a caccia di denaro sferragliando,
il ventaglio celeste si dischiuse in sette braci ardenti,
spostarono i neri cappelli, con occhio incolto, sbronzo e grasso.
(la traduzione è mia)

Dieser Nachmittag

An diesem Nachmittag standen alle Kellerfenster offen, das
faule Stroh wurde hinter den Polizeitritten auf die Straße
geschmissen und zersank.

Die Fabriken stießen spinnwebene Fenster auf, Sauseluft
um eiligen Ölgestank.
Unter den dumpfen Brückenbögen räkelten sich Geschwüre
und blaßnacktes Fleisch, Fetzen, Lauslöcher, Wunden
mit Maden.
Hinter den Bänken in grell dürren Parks, aus bestaubten
Büschen krochen Beine hervor auf die feinen Promenaden.

In Paris, rauschend in Hell, in dem Hammerschlag New
York, in Frisco voll Straßenbahndampf, dem harten,
schattenlosen Madrid, London, dem gasflammengelben,

Im Leierkastengeklirr Berlins unter Springbrunnen sonnenstaub
geklopfter Teppiche, im Neuen Heil Berlins, vorbei
an den fetten Riesenbrotreihen der Straßen
Brachen bleiche Köpfe empor, Aufbruch unterirdischer
Riesenpusteln,

Faserhaare dünn über gequetschten Wurmmäulern; brauenlos
runde Augen wie von ertränktem Aas messen die
Straßen ab, Fliegen steigen klebrig auf vom Geruch,

Die Erde erhebt das Haupt der Bleichen,
O unsicherer Marsch der Halbtoten, Nächtigen, ewig Versteckten.
Blaßweiße Wurzelmienen, o Letzte, Unterste,
Sarglose, ewig halbeingegraben in kalten saugenden
Dreck, tastender Zug in spähender Unsicherheit, die
Nacht ist nicht da, sie dürfen sehen. Sie sehen.

Sie sehen.

Der Himmel lief ihnen wie ein dünner Faden blau über
die Erde hin. Aber in der Straße sahen sie den langen
aufschießend flammenden Finger des Lichts.
O gab es noch Häuser, schwere Straßen, Schutzleute mit
harten Stiefeln? Das himmlische Licht bergan schmolz
mild zur rötlichen Kugel halb hinter Dächern auf.

Es war eine Orange, wie in dem vornehmen, betteln verboten,
Eßwarenverkauf,
Es war ein wildes Zehnmarkstück wie hinter dem Fenster
der Wechselbank,
Ein rotes rundes Glas Bier aus einem Aschingerschank,

Ein Schinken, ein Mund, Weiberbrust, ein Hut mit 'nem
Band, ein Loch das rot klafft,

Ein weiches buntes Kissen. Ein Vogel im Käfig. Eine
Tabakpfeife pafft.
Eine Tür offen zu 'nem menschenleeren Kleiderladen,
Ein rotes Boot am lauen Fluß zum Baden.
An diesem Nachmittag sah der arme Mob das Licht.
Es lief vor ihm her. Die anderen sahen es nicht.

Sie schwankten unsicher hinein in den Strahl, wie ein bleiches
Rübenfeld kraftlos von schlechtem Dung.

Aus zerschlissenen Winkeln in den Städten der Welt brach
göttlicher Glockenschwung.
O seliges Fliegen: Pustblumen im Rauch, die Stengel gefesselt
und kahl,
Die zitternden Meere zerlumpten Leibs reckten gedunsene
Köpfe zum himmlischen Strahl.

Um die ganze Erdkugel schwang tief durch die Winkel wie
ein Klingelblitz das Licht.
Der Mob auf dem bewachsenen Ball hob noch sein Kellergesicht.
Sie hatten wie sterbende Asseln wimmernd im fauligen
Dunkel gelegen.
Sie stürzten heraus, als gäb's Kinderfest, gelbe Luftballons
mit buntem Bonbonregen.
Alle morschen Füße über die Meere hin stiegen zum Marsch,
schmutzige Tücher wehten, da dehnten sich Arme, schwach
und zerknüllt.

Sie schluchzten faltig und heiser, Riesenstimmen schrien
über die Erde: die Zeit ist erfüllt!
Sie hatten wie Tote am Dunkel gesogen, sie warteten auf
das Wunder und waren stinkend verreckt.

Aber heut hatte ihnen das Licht süß bis in den Magen geleckt.
Sie drängten eng durch die Straßen zum Himmel. Über
Omnibushöhen lief das Wunder auf die Köpfe hin. Die
vollen Straßenbahnen schoben in schallenden Scherbendeich.

Sie marschierten rund über die Erde. Nun gab es ewig Musik
und warmes Essen und das tausendjährige Reich!

Questo pomeriggio

Questo pomeriggio tutte le finestre delle cantine si aprirono,
la paglia marcia fu gettata per la strada dietro il calpestio della polizia,
disfacendosi.
Le fabbriche rigurgitarono finestre filate di ragnatele, aria sibilante
intorno alla celere puzza di petrolio.
Sotto le arcate immucidite dei ponti si stiracchiarono ulcere
e nuda carne esangue, brandelli, buchi pidocchiosi, ferite bacate.
Dietro le panchine in parchi aridi per l'abbacinante arsura, dai cespugli
impolverati uscirono fuori gambe striscianti sulle
passeggiate eleganti.

A Parigi frusciando nel chiaro luce, New York
nel colpo di martello, a Frisco a tutto vapore di tranvia,
nella coriacea Madrid priva d'ombra, Londra nel giallo delle fiamme del gas,

nel cigolio della ghironda di Berlino sotto fontane zampillanti tappeti
sbattuti dalla polvere di sole, nella Nuova Salvezza di Berlino
passando accanto alle fila per la strada di filoni di pane succulenti,
scoppiarono teste esangui, fuoriuscita di pustole giganti sotterranee,

filamenti di fibre sottili su bocche di vermi schiacciati; occhi rotondi
senza sopracciglia come di carogna annegata misurano la strada,
mosche appiccicose si levano per il tanfo,
la terra solleva il capo degli esangui,
oh, marcia incerta dei semimorti, dei notturni, degli eterni
occulti. Ceree facce radicate, oh, ultimi, infimi,
senza bara, eterni semisepolti in fredda lordura sugante,
corteo brancolante nell'insicurezza scrutatrice,
non c'è la notte, possono vedere. Vedono.

Vedono.

Il cielo corse loro incontro come un sottile filo blu
sulla terra. Ma nella strada videro le spire di fuoco del dito
proteso della luce.
Oh, ci furono ancora case, strade pesanti, agenti con stivali
duri? La luce divina si sciolse in alto mitemente nella sfera rossastra
dimezzata dietro i tetti.

Fu un'arancia, come nella nobile rivendita di vettovaglie,
vietato mendicare,
fu un pezzo sfrenato da dieci marchi, come dietro lo sportello
del banco di cambio,
un rosso bicchiere rotondo di birra da un bancone di Aschinger,
un prosciutto, una bocca, un petto di donna, un cappello con un
nastro, un buco che si spalanca rosso,
un soffice cuscino colorato. Un uccello in gabbia.
Una pipa fuma a grandi sbuffate.
Una porta aperta su un negozio di abbigliamento deserto,
una barca rossa sul tiepido fiume balneabile.
Questo pomeriggio le genti tapine videro la luce.
Corse loro davanti. Gli altri non la videro.

Barcollarono insicuri nel raggio luminoso, come un esangue
campo di rape che languisce di pessimo concime.

Per gli angoli logori nelle città del mondo vibrarono
le campane di Dio.
Oh, beato volteggiare: soffioni nel fumo, gli steli incatenati e spogli,
i mari tremanti di corpo lacero allungarono teste
tumefatte al raggio divino.
Intorno al globo terrestre la luce risuonò giù per gli angoli
come il fulmine sonante.
La gente tapina sul globo incolto sollevò la faccia interrata.
Distesi come aselli in declino a guaire nell'oscurità putrescente,
si lanciarono fuori come se i bambini fossero in festa,
palloncini gialli con pioggia multicolore di caramelle.
I piedi fragili salirono a frotte sopra i mari per marciare,
luridi panni sventolarono, poi le braccia si distesero, deboli
e accartocciate.

Singhiozzarono rugosi e rochi, voci roboanti
gridarono sulla terra: è giunto il momento!
Come morti avevano succhiato tenebre, in attesa
del prodigio schiattarono dal fetore.

Ma oggi la luce li ha leccati lievemente fin nello
stomaco.
Fecero ressa per le vie verso il cielo. Il prodigio corse
sulle alture degli omnibus sopra le teste. Le tranvie
affollate spinsero nell'argine fragoroso di cocci.

Si misero in marcia intorno alla terra. Or dunque, ci fu
musica e cibo caldo per l'eternità e il regno millenario!
(la traduzione è mia)

Die feindliche Erde

Der Eiter der Erde lag in den Häusern. Unter hellen Lichtern
saßen schmatzende Jobber.

In Nebenzimmern ragten gelangweilt lange schwarze
Strümpfe, trägzuckende Schenkel über schwere geile
Rücken.

Hintern tanzten vor polierten Klavieren, dunkle Langhaare
geigten.

Kluge hielten in seidnen Salons Vorträge, daß alles auf
Erden immer gleichbleibe.
Weiche Bartlose sprachen unter sich von dem Ekel am
Weibe.
In steinernen Museen schritten sanft die ausgeschlafenen
Kenner.
In heißen Redaktionen schrieb man die Lebensläufe berühmter
Männer.

Die Zimmer der Stadt wölbten sich wie ein ungeheurer
fetter Bauch, die Dachkuppeln lagen krumm strähnig
über der breiten flachen Stirne.
Hinter den Fenstern saßen schnaufend träge Menschen steil
wie dicke Riesenfinger.

Die Häuser glotzten wie die Freßzähne an einem ungeheuren,
gähnenden Jahrmarkts-Ringer.
Die Erde faulte länglich auf zur wimmelnden himmlischen
Birne.
Der Himmel rollte herum dunkel funkelnd im schwarzen
hohlen Oval.
Das Licht war eingesogen in stampfende Kessel und Telegraphenstrahl.
Der Lampenschein strich klein durch die Straßen wie Wurmaugen
nachts im Korn.
Das Licht war fort von der kleinen Erde, niemand saß in
der Sonne oder blickte zum mondlichen Horn.

Die Trägheit schlug an die Ufer, faulende Riesenalgen wanden
sich erdenrund um die Schimmelgrüne.
Drunten im Trüben schrieben wimmelnde Menschen noch
eilige servile Telegramme, Briefe, Denunziationen voll
Ranküne.
Tänzerinnen, Barone, Agenten, Geheimräte, Schutzleute,
Ehefrauen, Studenten, Hauswirte freuten sich auf ihre
dampfende Nacht.

Aber der arme Mob schaute das Wunder und war zur neuen Zeit aufgewacht.
Die böse gestörte Wut zitterte über die verregneten Telegraphenstangen.

Als die mürben Armen ohne Essen und Trinken zum göttlichen
Himmel marschierten, wurden sie mit hartreißenden
Flintenkugeln empfangen.

La terra ostile

Il pus della terra giacque nelle case. Al lume intenso delle luci
sedettero speculatori biascicanti.
Nelle stanze accanto lunghe calze nere sporsero annoiate,
cosce in convulsione inerte su pesanti schiene lascive.
Sederi danzarono davanti a pianoforti lustri,
capelli lunghi suonarono il violino.
Savi tennero conferenze in saloni serici,
che tutto sulla terra rimane uguale.
Glabri soffici parlarono tra di loro del disgusto
per le donne.
In musei di pietra gli esperti procedettero a passi felpati
dopo aver dormito il loro sonno.
In redazioni scottanti si scrissero curricula
di uomini famosi.

Le stanze della città si inarcarono come un ventre flaccido
che si gonfia, le cupole del tetto giacquero curve e ispide
sull'ampia fronte schiacciata.
Dietro le finestre sedettero uomini inerti rantolando,
ripidi come ditoni grassi.

Le case guardarono fisso, come i denti voraci, un lottatore
da fiera portentoso che sbadiglia.
La terra imputridì bislunga verso la pera divina che formicola.
Il cielo si rotolò scintillante di oscurità nell'ovale cavo nero.
La luce fu risucchiata nelle caldaie calpestanti e nella folgore dei telegrafi.
Il chiarore della lampada vagò minuto per le vie come occhi di vermi di notte nel grano.
La luce aveva lasciato la piccola terra, nessuno sedette
al sole o guardò il corno lunare.

L'inerzia sbatté sulle rive, alghe proliferanti, putride si arrotolarono per terra
intorno al verde ammuffito.
In basso nel torbido brulichio uomini scrissero celeri
telegrammi servili, lettere, delazioni rancorose.
Ballerine, baroni, agenti, consiglieri segreti, poliziotti, consorti,
studenti, padroni di casa gioirono della notte fumante.
Ma la gente tapina guardò il prodigio destata a una nuova era.
L'ira malvagia e turbata tremò sui piovosi pali del telegrafo,
quando i miseri fiacchi, senza ristoro corporale, in marcia verso il firmamento divino,
furono accolti dagli schianti di palle di moschetto.
(la traduzione è mia)

Sieg der Trägheit

Die armen Buckel, demütige Schultern, zogen selig zur
neuen Zeit und wußten nur dies.

Die Erdschale blätterte zitternd vor ihnen ab, ein Schlammgeschwür
schwoll auf, klebrige Barrikaden liefen ins
Dunkel um, weich drohende Saugnäpfe wie ein gieriger
Blutegelfries.
Die armen Menschenköpfe und Leiber stießen an die mächtige
Mauer von grauzitterndem Brei,
Ein Schleim floß wie fette Aale nächtlich um sie und
vergurgelte ihr Geschrei.

Das schwarze Gebirg von langsamen Leim schloß hinter
ihnen sein triefendes Tor,
Durch träge Blasen klatschten strudelnde Glieder wie versinkendes
Stroh im Moor.
Schwankend bebt es herab und fließt zäh ab. Ein schwarzes
Loch dreht sich schluckend und faul,
Eine kalte Riesenfresse wälzt auf, Bergfalten um ein zahnloses saugendes Maul.
Die Menschenwälder zappelnd zum Tod trieben erstickt mit
sausendem Kreis hinab in den dunkeln Schlauch.
O Aufstand zum Licht! O Erdengesicht! O Endnacht im
trägen riesigen Bauch!

Kamerad, und wissen Sie noch, wie die blanke Polizei auf
dicken Maschinenstiefeln aus den Nebenstraßen fiel?
Trafalgar Square war dunkel und hell wie ein schreiender
Rohrteich, im Londoner Mittagswind.
In Berlin stampften Schüsse heiß ins Geschrei, die graugrüne
Schloßkuppel lag lieblich über dem leeren langen Paltz.

Wiehern in den Newski-Prospekt, im Winterfrost drückten
sie den Mob tot!
Und wissen Sie noch, daß schnelle Gefängnisse mit Wärtern
und Prügelstrafen gebaut wurden?
In Japan Köpfe ab. Über Rußland standen frische Galgenbäume.
In New York die Faust vom dritten Grad den Angeklagten
so lang ins Gesicht, Hunger und Heißfolterdurst, bis sie
lieber im elektrischen Stuhl von Sing-Sing starben.
Aber Madrid, o Gefängnisse von Monjuich, blutstöhnend.
Man schraubte eiserne Wechselstromhelme an die Schläfen
zum Irrsinn. Und allen quetschte man Tag für Tag
die Hoden langsam zusammen.

Der erste Blutstropfen hatte dick und schwarz die Erde
erreicht.
Das himmlische Licht war verschwunden schräg zuckend
über die spitzen Dächer hin.
Der Abend stieg wie Schnalzen aus dem Fett der geilen
Städte.
Die bleichen Lampen bissen Schatten um Herren mit Mappen
unterm schwitzenden Arm,
Dünne Frauen hoben vor ihnen die Röcke hoch.

O kleine Erde, was hast du vergessen!
Du feindliche hast das Licht Gottes gefressen.
Die Sterne wehren dein gieriges Kreisen mit strahlendem
Dorn,
Aus deinen Wunden bricht in Blutsäulen der himmlische
Zorn.
Deine Städte und Berge rollen taumelnd im nächtlichen
Rund,
Bis unter deinen dumpfen Menschen gesiegt hat der geistige
Bund.

Trionfo dell'inerzia

Le misere gobbe, spalle umili, sfilarono beate verso la nuova epoca,
e seppero solo questo.
La crosta terrestre si sfaldò tremante davanti a loro,
un'ulcera melmosa si gonfiò, barricate vischiose orbitarono nel buio,
la minaccia morbida di ventose come un vorace fregio di mignatta.
Le misere teste umane e i corpi batterono contro il muro possente
di poltiglia grigia tremolante,
un muco gli fluì intorno notturno come anguille grasse e
fece gorgogliare in gola le loro urla.

La montagna nera di lenta colla gli chiuse dietro
la porta grondante,
da vesciche inerti batterono le mani membra vorticanti
come paglia che affonda nella palude.
Ondivago fremere verso il basso e stilla tenace. Un buco nero
vortica inghiottente e marcio,
un freddo muso grugnante volteggia, rughe montuose
intorno a una sdentata bocca suggente.
Le selve umane guizzanti verso la morte spinsero in basso nel tubo scuro
in un soffocato turbine sibilante.
Oh, rivolta per la luce! Oh, volto terrestre! Oh, notte finale
nell'enorme ventre inerte!

Compagno, e sa ancora, come la polizia lucida su
pesanti stivali meccanici cadde da strade secondarie?
Trafalgar Square in chiaroscuro come uno stagno cannoso
stridente, nel vento del meriggio londinese.
A Berlino gli spari scalpitarono a fuoco nello schiamazzo,
la cupola del castello grigio verde giacque leggiadra sulla deserta piazza lunga.
Nitrito in Corso Neva, nel gelo invernale la gente tapina si strinse a morte!
E sa anche che furono costruite celeri carceri con guardie e pene corporali?
In Giappone teste staccate. Sulla Russia si rizzarono freschi alberi patibolari.
A New York il pugno sì lungo del terzo grado in faccia all'imputato,
fame e sete di tortura rovente da preferire la morte sulla sedia elettrica
a Sing Sing.
Ma Madrid, oh carceri di Monjuich, gementi sangue.
Si avvitarono caschi di ferro a corrente alternata
alle tempie nella pazzia. E giorno dopo giorno
si schiacciarono a tutti lentamente i testicoli.

La prima stilla di sangue aveva raggiunto la terra
copiosa e nera.
La luce divina scomparve con un sussulto sbieco su per i tetti appuntiti.
La sera salì come lo schioccare dal grasso delle città lascive.
Le lampade schiarite morsero ombre intorno ai signori con cartelle
sotto il braccio sudante,
esili donne gli sollevarono davanti le gonne.

Oh, piccola terra, cosa hai dimenticato!
Tu, l'ostile, hai divorato la luce di Dio.
Le stelle difendono con spina raggiante il tuo vorace orbitare,
dalle tue ferite erompe l'ira divina in colonne di sangue.
Le tue città e e le tue montagne rotolano barcollanti in cerchio notturno,
fino al trionfo dell'alleanza spirituale tra i tuoi uomini intorpiditi.
(la traduzione è mia)

Der Mensch

Im heißen Rotsommer, über dem staubschäumenden Drehen
der rollenden Erde, unter hockenden Bauern, stumpfen
Soldaten, beim rasselnden Drängen der runden Städte
Sprang der Mensch in die Höh.
O schwebende Säule, helle Säulen der Beine und Arme, feste
strahlende Säule des Leibs, leuchtende Kugel des Kopfes!

Er schwebte still, sein Atemzug bestrahlte die treibende
Erde.
Aus seinem runden Auge ging die Sonne heraus und herein.
Er schloß die gebogenen Lider, der Mond zog auf und
unter. Der leise Schwung seiner Hände warf wie eine
blitzende Peitschenschnur den Kreis der Sterne.
Um die kleine Erde floß der Lärm so still wie die Nässe
an Veilchenbünden unter der Glasglocke.

Die törichte Erde zitterte in ihrem blinden Lauf.

Der Mensch lächelte wie feurige gläserne Höhlen durch
die Welt,
Der Himmel schoß in Kometenstreif durch ihn, Mensch,
feurig durchscheinender!
In ihm siedete auf und nieder das Denken, glühende
Kugeln.
Das Denken floß in brennendem Schaum um ihn,
Das lohnende Denken zuckt durch ihn,
Schimmernder Puls des Himmels, Mensch!
O Blut Gottes, flammendes getriebnes Riesenmeer im hellen
Kristall.
Mensch, blankes Rohr: Weltkugeln, brennende Riesenaugen
schwimmen wie kleine hitzende Spiegel durch ihn,

Mensch, seine Öffnungen sind schlürfende Münder, er
schluckt und speit die blauen, herüberschlagenden Wellen
des heißen Himmels.

Der Mensch liegt auf dem strahlenden Boden des Himmels,
Sein Atemzug stößt die Erde sanft wie eine kleine Galskugel
auf schimmernden Springbrunnen

O weiß scheinende Säulen, durch die das Denken im Blutfunkeln
auf und nieder rinnt.

Er hebt die lichten Säulen des Leibs: er wirft um sich wildes
Ausschwirren von runden Horizonten hell wie die Kreise
von Schneeflocken!

Blitzende Dreiecke schießen aus seinem Kopf um die
Sterne des Himmels,

Er schleudert die mächtigen verschlungenen göttlichen Kurven
umher in der Welt, sie kehren zu ihm zurück, wie
dem dunklen Krieger, der den Bumerang schnellt.

In fliegenden Leuchtnetzen aufglühend und löschend wie
Pulsschlag schwebt der Mensch,
Er löscht und zündet, wenn das Denken durch ihn rinnt,
Er wiegt auf seinem strahlenden Leib den Schwung, der
wiederkehrt,

Er dreht den flammenden Kopf und malt um sich, die abgesandten,
die sinkend hinglühenden Linien auf schwarze
Nacht:
Kugeln dunstleuchtend brechen gekrümmt auf wie Blumenblätter,
zackige Ebenen im Feuerschein rollen zu schrägen
Kegeln schimmernd ein, spitze Pyramidennadeln steigen
aus gelben Funkeln wie Sonnelichter.

Der Mensch in Strahlenglorie hebt aus der Nacht seine
Fackelglieder und gießt seine Wände weiß über die
Erde aus,

Die hellen Zahlen, o sprühende Streifen wie geschmolznes
Metall.

Aber wenn es die heiße Erde beströmt (sie wölbt sich
gebäumt),
Schwirrt es nicht später zurück? dünn und verstreut hinauf,
beschwert mit Erdraum:
Tiergeblöke. Duft von den grünen Bäumen, bunt
auftanzender Blumenstaub, Sonnenfarben im Regenfall.
Lange Töne Musik.

O Erde! Der Mensch schwebt zu seiner Erde hinab,
Gottes Blutstropfen fror im eisigen Draußen dunkel und
spitz.
Sein Schnitt dringt in die Erde, und hinter ihm zischt die
blaue Luft wie Wolkenschwung von tausend Geschützen.
Der Mensch drang in die Erde, die blaue Eishülle seines
Willens umstrahlt ihn noch.

Der Mensch drang in die Erde wühlend und scharf wie
ein Keim, der zum Schoß feindlich saust,
Die Erde barst klaffend, die Berge stoben zu grünem Staub,
die grauen Türme der Städte tanzten in seiner Faust.
Er stieg aus den dunklen Höhlen, um ihn bebte Trümmersturz
und qualmender Brand.
Er schritt durch wehende Menschenrotten. Das himmlische
Licht war verborgen. Er blieb unerkannt.

L'uomo

Nel rosso rovente dell'estate, sopra il gravitare della terra rotante spumosa di polvere,
sotto villani accovacciati, soldati fiacchi, nella ressa strepitante delle città sferiche,
l'uomo spiccò un salto.
Oh, colonna fluttuante, colonne luminose delle gambe e delle braccia,
forte colonna raggiante del corpo, sfera luminosa del capo!

Si librò tacito, con il respiro illuminò la terra trainante.
Dall'orbe dell'occhio uscì ed entrò il sole.
Chiuse le palpebre ricurve, la luna migrò sopra e sotto.
D'impeto lieve con le mani, come con una corda da frusta sfolgorante,
lanciò in orbita le stelle.
Intorno alla piccola terra fluì il frastuono sì silenzioso come
l'umido dei mazzi di viole sotto la campana di vetro.
La stolta terra tremò nel suo correre cieco.
L'uomo sorrise come i vitrei antri infuocati nel mondo,
per gli spari celesti nella scia della cometa, uomo,
di fuoco più diafano!
Il pensiero gli ribollì dentro, un vacillar di tutto, sfere di bragia.
All'intorno il pensiero fluì nella schiuma ardente,
il sussulto del pensiero benefico lo pervade,
polso fulgido del firmamento, uomo!

Oh, sangue di Dio, flutto trascinato dalle fiamme
nel cristallo luminoso.
Uomo, canna lucente: sfere universali, grand'occhi lampeggianti che
nuotando lo trapassano come specchietti che ardono,
uomo, i suoi orifizi sono bocche che sorseggiano,
inghiotte e sputa gli azzurri flutti che sbattono di qua dal cielo cocente.
L'uomo giace sul terreno radioso della volta celeste,
il suo respiro colpisce lievemente la terra come una piccola sfera di vetro
sulla fulgida fontana a zampillo.
Oh, colonne rilucenti di bianco che grondano il pensiero in un ondeggiar
di faville di sangue.
Solleva le colonne luminose del corpo: lancia tutto intorno il ronzio selvaggio
degli orizzonti sferici di luce come i granuli dei fiocchi di neve!
Dal suo capo saettano triangoli sfolgoranti intorno alle stelle del firmamento,
scaglia le possenti curve divine che tortuose ruotano intorno all'universo,
a lui ritornano indietro come al guerriero bruno il boomerang lanciato.

In reti di luce volteggianti l'uomo si libra come il palpitio, avvampando e spegnendo,
spegne e accende grondando pensiero,
culla sul suo corpo abbagliante la spinta che ritorna,
volge la testa fiammeggiante e disegna tutto intorno le linee
emesse che affondano nella vampa della notte nera:
sfere che splendono nella foschia sbocciano curve come petali,
pianure dentellate nel barlume affocato si arrotolano rifulgenti in coni obliqui,
aghi piramidali appuntiti si innalzano da scintille gialle come la luce solare.

Dalla notte l'uomo protende le membra di fuoco nella gloria luminosa
ed effonde il candore delle sue pareti sulla terra,
i numeri luminosi, oh, strisce che sprizzano come metallo fuso.

Ma non torna poi indietro con stridulo ronzio ciò che irrora
la terra cocente (la terra si inarca impennata)?
In sottile soffusione verso l'alto, con il carico dello spazio terrestre:

belato animale. Profumo di alberi verdi, polline di fiori che si disperde
in una danza confusa, colori iridescenti nella pioggia. Musica dei suoni lunghi.

Oh, terra! L'uomo scende fluttuando sulla sua terra,
stilla di sangue di Dio si fece ghiaccio nel gelido fuori, scuro e pungente.
La sua ferita penetra nella terra e la luce azzurra gli sibila dietro
come l'oscillio nebuloso di mille bocche da fuoco.
L'uomo penetrò nella terra, circonfuso ancor dall'azzurro schermo di ghiaccio
del suo volere.

L'uomo penetrò nella terra scavando in profondità come un germoglio
che vortica in ostile sibilio fino alla sbocciatura,
la terra scoppiò spalancandosi, le montagne si dispersero nella polvere verde,
le torri grigie delle città danzarono in suo pugno.
Crollo di macerie e incendio fumoso gli tremarono intorno allorché ascese dagli antri oscuri.
Avanzò tra frotte di uomini ondeggianti nel vento. La luce divina rimase nascosta.
E lui disconosciuto.
(la traduzione è mia)

Die Stimme

O Mund, der nun spricht, hinschwingend in durchsichtigen
Stößen über die gewölbten Meere.

O Licht im Menschen an allen Orten der Erde, in den
Städten fliegen Stimmen auf wie silberne Speere.

O Trägheit der kreisenden Kugel, du kämpftest gegen Gott
mit fletschenden Tierlegionen, Urwäldern, Säbeln, Schüssen,
bösem Mißverstand, Mord, Epidemien:

Aber der Lichtmensch sprüht aus der Todeskruste heraus.
In den Fabriken heulen Ventile über die Erde hin. Er
hat seine Stimme in tausend Posaunen geschrien.

Eine Stimme schnellte hoch, glasschwirrend ein harter Stahlpfeil,
der in Glut blank zerknallt.

Eine Stimme über Amerika, unter schweißigen Negern, die
demütig das Weiße der Augen drehen; unter deutschen
Flüchtlingen, bärtig zerpreßten Bettlern, unter hungernden
Juden, die das glitschige Ghetto finster zusammenballt.
Eine Stimme unter den entkräfteten Arbeitern, drei Millionen,
die alle Jahr einsam absterben nach neuen Fabriksystemen,
Eine Stimme unter zerfressenen Frauen im bunten Hemd,
denen die Bordellmeister das Geld abnehmen.
Unter starren Chinesen im Hungergeruch, die Tag und
Nacht feine Wäsche waschen,
Eine Stimme über den Broadways, wo Arbeitslose nach
fortgeworfenen Speiseresten haschen.

Eine Stimme schwang zart wie der dünne steigende Schrei
des Dampfs, eh die vieltönigen Wasserblasen aufkochen.
Sie sprang wie Windsand in stumme Münder hinein, sie
glitt wie Flötenkraft müden Schleppern über geduckte
Knochen.

Durch steilschwarze Stuben schwebten Sonne und Mond,
die Sterne zogen durch stinkende Tapeten aus rissigen
Flecken.
O vielleicht geht das himmlische Wunderlicht auf, bevor
alle zu Aas verrecken!
Eine Stimme flog und sog sich voll aus schmutziger Werkstättenzeit,
Die Wut und die Hoffnung kreisten wie Blut, und der Haß,
der naß bespeit.
Eine Stimme haucht schwarz über schlechtes Papier aus
bankrottierten Druckermaschinen,
Eine Stimme las das Flüsterwort: Streik! in den roten
Schächten der Coloradominen.
Sie liegt wie heißer Rauch auf schaukelnden Häfen; mißtrauischen
Kneipen; im verhungerten Dorf; wenn der geplünderte
Bauer sät;
In Städten schreit sie Signalgeklirr über wirre Versammlungen
hin, wo Polizei die Türen bespäht.

O Münder, daraus die Stimme des Menschen brennt!

O trockene Lippen, sechzigjährig, trauernd schlaff umstoppelt,
die sich flach öffnen, weil vor dem Tod Einer bekennt.

O irre rote Zungenglut hinter weißen Negerzähnen, die
Stimme gurgelt im Glücksgesang.

O Mund, rundes schallendes Tor, Hall und Lust, Volkschoral,
daß der Saal mitschwang.

O bitterer Nähmädchenmund, der nach Gerechtigkeit klagt
und schrill Groschen und Wiegpfunde zählt.

O faltiger Rednermund, der auf und nieder wie Eulenaug
geht, und Effekte wählt.

O Mann im blauen Hemd, der in Fabrikpausen hastig Propaganda
treibt.

O sorgfältiger Beamter, der nach allen Poststationen Briefe
und Werbelisten schreibt.

O Demütiger, verlegenes Herz, der nur einmal einem
Guten die Hand drücken mocht.

O Stummer, der zum erstenmal spricht, und in einem Satz
sich prasselnd verkocht,

Eine Stimme flammt über Europa gehetzten Menschen, über
krummen schweigsamen Kulis im Australischen Strauch.

O Münder, wie viele warten auf Euch, Ihr schallt, und sie
öffnen sich auch!

Auf der runden Erde floß das Meer im Wind über den
Strand und zurück.

Schlapphutredner im Lichtstrahl, hinter Pulten, bei geheimen
Zusammenkünften, an nassen Kneiptischen, sprachen geläufig
immer dasselbe Stück.

Schwindler warben um Geld. Fastende Heilige schmuggelten
verbotene Zeitungen über die Grenzen,

Gymnasiasten in ihren Aufsätzen wollten zum Zorn der
Lehrer mit neuem Wissen glänzen.

Einsame wurden über die runde Erdkugel hin von Worten
getroffen wie Hafenstädte von aufgefischten Flaschenposten.

In allen Häusern drängen Frauenleiber ans Fenster, um das
vorbeifliegende Abendlicht zu kosten.

La voce

Oh, bocca che adesso parla vibrando in diafani impulsi
sugli archi marini.
Oh, luce nell'uomo in tutti i luoghi della terra, nelle città
le voci si levano in volo come lance argentee.
Oh, inerzia della sfera volteggiante che lottasti contro Dio
con legioni di animali digrignanti, foreste vergini, sciabole, spari, error malvagio, assassinio, epidemie:
ma l'uomo-luce sprizza dalla crosta mortifera. Nelle fabbriche urlano valvole
su tutta la terra. Ha gridato la sua voce in mille tromboni.

Una voce balzò in alto, uno strale di duro acciaio che sibila vitreo,
e tralucente si frantuma arso.
Una voce sull'America, fra i negri madidi di sudore, che umilmente girano
il bianco degli occhi; fra i profughi tedeschi, i mendicanti barbuti pressati,
fra gli ebrei affamati, fosco grumo nel lubrico ghetto.
Una voce fra gli operai estenuati, tre milioni, che ogni anno muoiono soli
nei nuovi sistemi di fabbrica,
una voce fra le donne consumate in camicia a colori che i ruffiani hanno lucrato.
Fra cinesi austeri alitanti di grevi sapori, che giorno e notte fanno il bucato fine.
Una voce su Broadway dove i senzalavoro fanno a corsa per ghermire i resti di cibo gettati.
Una voce vibrò delicata come l'esile urlo crescente del vapore prima che le bolle d'acqua
politonali comincino a cuocere.
Saltò come sabbia portata dal vento dentro alle bocche mute, scivolò come forza di sufoli
di rimorchiatori estenuati sulle ossa piegate.

Per stanze erte di tenebre si librarono il sole e la luna, le stelle vaganti sulla tappezzeria fetida
di macchie lacerate.
Oh, chissà se la divina luce prodigiosa sorgerà prima di crepare tutti come carogne!
Una voce volò e si satollò suggendo il lurido tempo delle officine,
la rabbia e la speranza circolarono come il sangue, e l'odio, che sputa addosso la saliva.
Una voce spirò nera sulla carta scadente di macchine da stampa fallite,
una voce lesse la parola bisbigliata: sciopero! nei pozzi rossi delle miniere
del Colorado.
Giace come fumo bianco su porti oscillanti; su osterie sospettose; nel paese morto di fame;
quando il contadino saccheggiato semina;
nelle città urla cigolio di segnali su per assemblee confuse dove la polizia spia le porte.

Oh, bocche, di ciò arde la voce dell'uomo!

Oh, labbra aride, sessantenni, in lutto, fiacche di stoppie,
che si aprono appiattite perché in punto di morte l'Uno confessa.

Oh, folle vampa rossa della lingua dietro bianchi denti di negro,
la voce gorgoglia nel canto di gioia.

Oh, bocca, rotonda porta rimbombante, eco e brama, corale popolare,
da far risuonare la sala.

Oh, amara bocca della cucitrice che lamenta giustizia e, stridendo,
conta monete e pesa libbre.

Oh, bocca dell'oratore, rugosa, che si apre e si chiude come l'occhio del gufo,
e sceglie gli effetti.

Oh, uomo in camicia blu che nella pausa in fabbrica si affretta a fare propaganda.

Oh, impiegato scrupoloso che scrive a tutte le stazioni di posta
lettere e liste di reclutamento.

Oh, umile, cuore imbarazzato che voleva stringere la mano a un buono
solo una volta.

Oh, muto che parla per la prima volta e si consuma cuocendo in una sola frase
crepitando.

Una voce fiammeggia sui perseguitati d'Europa, sui coolie piegati in silenzio
nell'arbusto australiano.

Oh, bocche, in quanti Vi attendono, Voi risuonate, e anche loro si aprono!

Sul globo terrestre fluì e rifluì il mare nel vento, sulla sabbia.

Oratori con la lobbia nel raggio di luce, dietro tribune, in raduni segreti,
ai tavoli fradici di osteria, ripeterono correntemente lo stesso pezzo ad effetto.

Imbroglioni fecero la corte al denaro. Santi penitenti contrabbandarono i giornali proibiti
attraverso il confine,

studenti liceali brillarono di novello sapere nei componimenti e mossero all'ira i docenti.

Su tutta la sfera terrestre gli anacoreti furono colpiti dalle parole
come le città portuali dai messaggi in bottiglia ripescati.

In ogni casa i corpi di donna si spinsero alla finestra per assaporare
la luce vespertina che sorvola dinanzi.
(la traduzione è mia)

Die Frühen

Die Stimme stieg aus der Erde, sie stieg wie Saft der Erde
in Menschengebein.

Aus bebenden Ländern trieben sich hoch wie Blasen aus
grünem Sumpf, einzeln und früh. Sie öffneten runde
Augen und schauten sich um.

O was sollten sie tun? In ihnen stieg und fiel wie brennendes
Blut das Gedächtnis ans selige Licht. Ein Schein glomm
aus der Ferne vor ihrer rußigen Geburt.

Sie lachten laut über die elektrischen Bogenlampen, über
die Cafés, über die stumpfen genährten Armeen, über die
zischelnden Börsenhallen,

Ihre Worte, einzeln und dünn, tropften ab wie Perlengekicher
von den Fenstern der steinernen Parlamente.

O Hinauf! Schweben über der satt glucksenden Erde!
O aufleuchten feurige Platenflüge zwischen den gefletschten Zähnen:

O glühendes Blut vom Himmel, das um ihre gekrümmten
Körper rollt,

O schwebender Mensch, Feuermensch, Lichtmensch über
den Himmel, Kamerad, Bruder, Genosse, fern, über der
Erde, vor der Erde! Zu ihm!
Die dunkle Erde wälzt sich über die Augen der ganz
Armen.
Sie steigt gebläht vor die Augen der Armen, ein feister
schwarzer Ball.
O Dunkelheit, Schatten. Drüben ist das himmlische Licht.

O die Erde wegrollen! Aufreißen die schlammige Erdkugel,
Löcher eintreiben, Schächte zum Licht!
Auseinanderballen den Erdklumpen, der feuchte Dunkelheit
über die Augen schattet!
Hinein in die Erde, Sturmlauf, Ihr Brüder, an die starre
gefräßige Mord-Erde,
O die Erde zersprengen zu Milliarden Staubplaneten in
Brand,
Die Erde sprengen mit einem Ruck der göttlichen Hand in
alle Höhlungen des schimmernden Himmels:
O Gottes brennender Finger sein, der das Träge winzig
zerstäubt,

O leben im himmlischen Licht, Gemeinsamkeit mit dem
göttlichen Menschen des Himmels, Bruderschaft, zu ihm,
Chorgesang einer hellsteigenden Vielmundstimme durch
das Sonnen-Universum!

Erde, was erhebst du deine mächtige Kugel vor dem Bruder
des Menschen!

Kommt nun der Kampf? Und der Kamerad des Menschen
zerstört deine Finsternis, und du zerplatzest in leuchtende
stille Trümmerflocken zum langen gewölbten Himmel?
Aus unreinen Barackenvorstädten schlichen nachts Männer
verhüllt durch enge Keller bei Juwelieren ein, unentdeckt.

Männer in Masken sprangen schreiend am Mittag in die
Banken, die Kassierer flohen erschreckt.

In Paris wurde die Straßenpolizei aus entschwindenden Autos
niedergeschossen.
Im Londoner Hundswinkel belagerten straffe Truppen das
ärmliche Haus des Genossen.
(O gekrümmte Whitechapel-Juden, Ihr seid jung, Eure
Eltern röchelten mit verdrehten Augen in hundert Pogromen.
Das eiserne Dach über Euch brach auf, wie ein finsterer Synagogenhimmel,
der entschwhebt; das Licht floß zu Euch.)

Sie lebten nicht weiter, sie wurden verraten, guillotiniert,
oder krepierten in den Flammen.

O Städte alt in Süddeutschland, bärtige Schullehrer stiegen
entrückt wie assyrische Priester auf den Turm unters
Licht, und schossen mit rostigen Flinten das Menschengeschlecht
unten zusammen.

Sie ergaben sich nicht. Sie standen im Licht. Sie kämpften
bei Dachbrand, in den Kleidern Läuse und Kot.
Sie waren allein. Sie hörten die Brüder nicht schrein.
O Lichtmensch im Dunkel. O Krieg, der kam. O Tod!

Augen wollten Licht nicht sehen. Ohren hörten keinen
Hall.
Träge Erde war verstoßen, Feindschaft schuf den neuen
Ball.
Die Menschenkugel zersprang.
O seht den göttlichen Lichtschein um Euch, dann dauert
der Krieg nicht mehr lang!

I primi

La voce salì dalla terra, salì come la linfa terrestre nelle ossa umane.

Da paesi tremanti si spinsero in su come bolle dalla palude verde,
singoli e primi. Sgranarono occhi rotondi e si guardarono intorno.

Oh, cosa dovevano fare? Come sangue ardente gli salì e cadde la memoria della luce beata.
Un chiarore sfavillò da lontananze prima della nostra nascita fuligginosa.

Scoppiarono a ridere delle lampade ad arco elettriche, dei caffè, degli eserciti fiacchi e satolli,
delle sale della borsa sussurranti,

le loro parole, singole ed esili, sgocciolarono come un ridacchiare perlaceo dalle finestre
dei parlamenti di pietra.

Oh, in alto! Librarsi sulla terra che schiamazza soddisfatta! Oh, infiammare voli planetari
tra i denti digrignanti:

oh, sangue ardente del firmamento che rotola intorno ai corpi ricurvi,

oh, uomo fluttuante, uomo-fuoco, uomo-luce sul cielo, camerata, fratello, compagno,
lontano, su e davanti all'orbe! Andiamogli incontro!
La terra oscura si voltola sugli occhi degli indigenti.
Sale gonfiandosi davanti allo sguardo dei miseri, una palla di grasso nero.
Oh, tenebre, ombre. Dall'altra parte c'è la luce divina.

Oh, rotolar via la terra! Squarciare la melmosa sfera terrestre,
conficcare buchi, pozzi sino alla luce!
Appallare le zolle sparse, l'umida oscurità getta ombra sugli occhi!
Dentro la terra, assalto, di Voi fratelli, alla terra-assassina immobile e vorace,
oh, spezzarla in miliardi di pianeti di polvere che s'incendiano,
farla saltare con un colpo della mano divina in ogni nicchia del firmamento luminoso:
oh, essere il dito infuocato di Dio che riduce l'inerzia in granelli di polvere minuscoli,

oh, vivere nella luce divina, in comunione con l'uomo celestiale,
fratellanza, gli andiamo incontro, canto corale del crescendo luminoso
di una voce polifonica nell'universo solare!

Terra, che protendi la Tua sfera possente sino al fratello dell'uomo!

È giunto ora il momento della lotta? E il compagno dell'uomo distrugge le Tue tenebre,
e Tu scoppi in tenui fiocchi lampeggianti di macerie verso il lungo arco celeste?
Dai luridi sobborghi di baracche uomini camuffati si intrufolarono di notte
in gioiellerie per stretti scantinati, inosservati.
Di meriggio uomini mascherati saltarono nelle banche gridando,
i cassieri fuggirono per lo spavento.

A Parigi spararono alla polizia stradale da automobili scomparse.
A Londra nell'angolo da cani truppe compatte assediarono la misera casa dei compagni.
(Oh, ebrei ricurvi di Whitechapel, Voi siete giovani, i Vostri genitori
rantolarono con occhi strabuzzati in cento pogrom.
Il tetto di ferro sopra di Voi fu forzato e si aprì come un tetro cielo
della sinagoga che si dilegua; la luce a Voi fluisce.)

Non vissero a lungo, furono traditi, ghigliottinati, o creparono nelle fiamme.

Oh, vecchie città tedesche del sud, maestri barbuti salirono estasiati
sulla torre come preti assiri sotto la luce, e dall'alto abbatterono la stirpe umana
con fucili arrugginiti.

Non si arresero. Stavano nel bagliore. Lottarono nell'incendio del tetto, pidocchi e lordura
nelle vesti. Da soli. Non sentirono gridare i fratelli.
Oh, uomo-luce nelle tenebre. Oh, guerra che sopraggiunse. Oh, morte!

Gli occhi non hanno voluto vedere lo splendore, le orecchie non sentirono risuonare.
Terra inerte ripudiata, l'ostilità creò il nuovo globo.
La sfera umana saltò in aria.
Oh, vedete il chiarore divino che Vi avvolge, e presto finita è la guerra!
(la traduzione è mia)

Die Ankunft

Ihr, die Ihr diese Zeilen nie lesen werdet. Dürftige Mädchen,
die in ungesehenen Winkeln von Soldaten gebären,

Fiebrige Mütter, die keine Milch haben, ihre Kinder zu nähren.
Schüler, die mit erhobnem Zeigefinger strammstehen
müssen,
Ihr Fünfzigjährige mit dunklem Augrand und Träumen
von Maschinengewehrschüssen,
Ihr gierige Zuhälter, die den Schlagring verbergt, wenn ihr
dem Fremden ins Menschenauge seht,
Ihr Mob, die Ihr klein seid und zu heißen Riesenmassen
schwellt, wenn das Wunder durch die Straßen geht,

Ihr, die Ihr nichts wißt, nur daß Euer Leben das Letzte ist,
Eure Tage sind hungrig und kalt:

Zu Euch stäuben alle Worte der Welt aus den Spalten
der Mauern, zu Euch steigen sie wie Weinrauch aus dem
Dunst des Asphalt.
Ihr tragt die Kraft des himmlischen Lichts, das über Dächer
in Euer Bleichblut schien.

Ihr seid der schallende Mund, der Sturmlauf, das Haus auf
der neuen gewölbten Erde Berlin.

Ihr feinere dämliche Gelehrte, die Ihr nie Euch entscheidet
hinter Bibliothekstichen,
Ihr Börsenspieler, die mit schwarzem Hut am Genick schwitzend
witzelt in Sprachgemischen.
Ihr Generäle, weißbärtig, schlaflos in Stabsquartieren, Ihr
Soldaten in den Leichenrohren der Erde hinter pestigen
Aasbarrikaden.
Und Kamerad, Sie, einsam unter tausend Brüdern Kameraden;
Kamerad, und die Brüder, die mit allem zu Ende sind,
Dichter, borgende Beamte, unruhige Weltreisende, reiche
Frauen ohne Kind,

Weise, höhnische Betrachter, die aus ewigen Gesetzen den
kommenden Krieg lehren: Japan-Amerika,

Ihr habt gewartet, nun seid Ihr das Wort und der göttliche
Mensch. Und das himmlische Licht ist nah.

Ein Licht flog einst braunhäutig vom Südseegolf hoch, doch
die Erde war ein wildes verdauendes Tier.

Eure Eltern starben am Licht, sie zeugten Euch blind. Aber
aus Seuche und Mord stiegt Ihr.

Ihr soget den Tod, und das Licht war die Milch, Ihr seid
Säulen von Blut und sternscheinendem Diamant.

Ihr seid das Licht. Ihr seid der Mensch. Euch schwillt neu
die Erde aus Eurer Hand.

Ihr ruft über die kreisende Erde hin, Euch tönt 'rück Euer
riesiger Menschenmund,
Ihr steht herrlich auf sausender Kugel, wie Gottes Haare
im Wind, denn Ihr seid im Erscheinen der geistige Bund.

Kamerad, Sie dürfen nicht schweigen. O wenn Sie wüßten,
wie wir geliebt werden!

Jahrtausende mischten Atem und Blut für uns, wir sind
Sternbrüder auf himmlischen Erden.

O wir müssen den Mund auftun und laut reden für alle
heute bis zum Morgen.
Der letzte Reporter ist unser lieber Bruder,
Der Reklamechef der großen Kaufhäuser ist unser Bruder!
Jeder, der nicht schweigt, ist unser Bruder!

O zersprengt die Stahlkasematten Eurer Einsamkeit!
O springt aus den violetten Grotten, wo Eure Schatten im
Dunkel aus Eurem Blut lebend schlürfen!

Jede Öffnung, die Ihr in Mauern um Euch schlagt, sei Euer
runder Mund zum Licht!

Aus jeder vergessenen Spalte der Erdschale stoßt den Atemschlag
des Geistes in Sonnenstaub!
Wenn ein Baum der Erde den Saft in die weißen Blüten
schickt, laßt sie reif platzen, weil Euer Mund ihn beschwört!
O sagt es, wie die geliebte grünschillernde Erdkugel über dem
Feuerhauch Eures lächelnden Mundes auf und ab tanzte!
O sagt, daß es unser Mund ist, der die Erdgebirge wie
Wolldocken bläst!
Sagt dem besorgten Feldherrn und dem zerzausten Arbeitslosen,
der unter den Brücken schläft, daß aus ihrem
Mund der himmlische Brand lächelnd quillt!
Sagt dem abgesetzten Minister und der frierenden Wanderdirne,
sie dürfen nicht sterben, eh hinaus ihr Menschenmund
schrillt!

Kamerad, Sie werden in Ihrem Bett einen langen Schlaf tun.
O träumen Sie, wie Menschen Sie betrogen; Ihre Freunde
verließen Sie scheel.

Träumen Sie, wie eingeschlossen Sie waren. Träumen Sie
den Krieg, das Bluten der Erde, den millionenstimmigen
Mordbefehl,

Träumen sie Ihre Angst; Ihre Lippen schlossen sich eng,
Ihr Atem ging kurz wie das Blätterbeben an erschreckten
Ziergesträuchen.

Schwarzpressender Traum, Vergangenheit, o Schlaf im
eisernen Keuchen!
Aber dann wachen Sie auf, und Ihr Wort sprüht ums Rund
in Kometen und Feuerbrand.

Sie sind das Auge. Und der schimmernde Raum. Und Sie
bauen das neue irdische Land.

Ihr Wort stiebt in Regenbogenschein, und die Nacht zerflog,
wie im Licht aus den Schornsteinen Ruß.

O Lichtmensch aus Nacht. Ihre Brüder sind wach. Und Ihr
Mund laut offen ruft zur Erde den ersten göttlichen Gruß.

L'arrivo

Voi, che mai leggerete queste righe. Povere giovani che in angoli non visti
generano da soldati,

madri febbrili che non hanno latte per nutrire i figli.
Scolari che con l'indice alzato devono stare sull'attenti,
Voi cinquantenni con il completo scuro e i sogni di spari di mitragliatrici,
Voi papponi avidi che nascondete il tirapugni quando guardate negli occhi lo straniero,
Voi gente tapina che siete piccola e vi gonfiate in moltitudini roventi
quando il prodigio passa per le strade,

Voi che non sapete niente, solo che la Vostra vita è l'ultima,
i Vostri giorni sono affamati e freddi:

con Voi tutte le parole del mondo dalle crepe dei muri si riducono in polvere,
salgono a Voi come fumo di vino dal vapore dell'asfalto.
Voi portate la forza della luce divina che risplendeva sui tetti nel Vostro pallido sangue.
Voi siete la bocca risonante, l'assalto, la dimora sul nuovo arco terrestre Berlino.

Voi esimi eruditi sciocchi che non Vi decidete mai dietro ai tavoli di biblioteca,
Voi agenti di cambio con il cappello nero sulla nuca che sudate e fate dello spirito in un
miscuglio maccheronico.
Voi generali dalla barba canuta, insonni nei quartieri di stato maggiore,
Voi soldati nei tubi sotterranei cadaverici dietro barricate di carogne appestate.
E compagno, Lei, solo tra mille fratelli camerati;
compagno, e i fratelli che hanno chiuso con tutto,
poeti, impiegati che danno in prestito, giramondo senza quiete,
donne ricche senza prole,
savi osservatori beffardi che da leggi eterne insegnano la guerra a venire: Giappone-America,

Voi avete atteso, adesso siete Voi il verbo e l'uomo divino. E la luce divina
è vicina.

Una volta un bagliore scuro di pelle spiccò il volo verso l'alto dal golfo dei mari del Sud,
ma la terra fu un animale selvaggio che digerisce.

I Vostri genitori morirono per la luce, Vi generarono ciechi. Ma Voi risaliste dal contagio e
dall'assassinio.

Voi succhiaste la morte, e la fulgore fu il latte, Voi siete le colonne di sangue e il diamante
rifulgente di stelle.

Voi siete la luce. Voi siete l'uomo. Nelle mani la terra Vi si gonfia a nuova vita.

Invocate sulla terra roteante, l'umana bocca enorme Vi risuona come un'eco,
la Vostra postura sulla sfera fendente l'aria è gloriosa, come i capelli di Dio al vento, perché
Voi siete l'alleanza spirituale che appare.

Compagno, non deve tacere. Oh, se sapesse in quanti ci amano!

Millenni mescolarono per noi il respiro e il sangue, siamo i fratelli astrali sulla terra divina.

Oh, dobbiamo aprire la bocca e alzare la voce per tutti gli uomini, oggi fino allo spuntar dell'alba.
L'ultimo cronista è il nostro caro fratello,
il capo ufficio pubblicità dei grandi magazzini è nostro fratello!
Chiunque rompa il silenzio è nostro fratello!

Oh, fate scoppiare le casematte d'acciaio della Vostra solitudine!
Oh, saltate dalle grotte violacee dove nel buio le Vostre ombre sorseggiano il Vostro sangue che pulsa vivo!

Ogni squarcio che fate nei muri intorno a Voi possa essere la Vostra bocca verso la luce!
Da ogni crepa dimenticata della crosta terrestre esalate il respiro dello spirito nella polvere solare!
Quando un albero della terra manda la linfa alla bianca fioritura,
lasciatela schiudersi appieno su invocazione della Vostra bocca!
Oh, ditelo che l'amato globo lustro di verde danzò vorticando sull'alito affocato della Vostra bocca sorridente!
Oh, dite che è la bocca di noi tutti a soffiare via le montagne terrestri come matassine di lana!
Dite al generale affannato e al disoccupato scarmigliato che dorme sotto i ponti
che dalla loro bocca sgorga lieto l'incendio divino!
Dite al ministro destituito e alla baldracca girovaga tremante di freddo che non moriranno
prima che dalla loro bocca umana non esca fuori uno stridulo acuto!

Compagno, dormirà un lungo sonno nel Suo giaciglio. Oh, sognerà di tradimenti di uomini;
di biechi abbandoni di amici.

Sognerà di quanto fosse chiuso in sé stesso. Sognerà la guerra, la terra che sanguina,
l'ordine di uccidere di milioni di voci,

sognerà la Sua paura; le Sue labbra si serrarono, il Suo respiro fu breve
come il tremolio delle foglie di arbusti ornamentali atterriti.

Sogno di nero opprimente, passato, oh, sonno nel rantolo di ferro!
Ma poi Lei si desta, e la Sua parola sprizza l'orbita di comete e d'incendio di fuoco.

Lei è l'occhio. E lo spazio scintillante. E costruisce il nuovo paese terrestre.

La Sua parola si disperde nel chiarore dell'arcobaleno, e la notte si dissolve nella luce
come il nerofumo dai camini.

Oh, uomo-luce dalla notte. I Suoi fratelli si sono destati. E la Sua bocca aperta
grida ad alta voce alla terra il primo saluto divino.
(la traduzione è mia)

>